P wie Power Plate

von Christian Dohle, Trainer und Yogalehrer (Kommentare: 0)

Power Plate

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P wie Power Plate

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Wir alle sind im Alltag oft sehr eingespannt und müssen uns mühsam die Zeit für unser Training freischaufeln. Seit einigen Jahren gibt es aber eine Alternative in den Gyms auf der ganzen Welt und natürlich auch in eurem ixmal: Power Plate (=Die „Kraftplatte“).

Sie wurde entwickelt, um dem Muskelabbau der Astronauten im All entgegen zu wirken. Die Schwingungen variieren mit 30, 35, 40 oder 50 Hertz. Die Bewegung (Amplitude) der Platte ist zwischen 2 und 4 mm einstellbar. Als zeitliche Option kann man zwischen 30, 45 und 60 Sekunden wählen. Die Power Plate wird in Fitnessstudios, aber ebenso im Therapie- und Rehabilitationsbereich erfolgreich angewendet. Die Durchblutung und der Stoffwechsel des Körpers werden durch Anspannung bzw. Entspannung angeregt. Es können auch Hilfsmittel in jeglicher Position (stehend, sitzend, liegend, etc.) in das Training miteinbezogen werden. Die, an der Power Plate fixierten, Bänder bieten dem Einsteiger erste Möglichkeiten, den Oberkörper stärker zu formen.

Das Funktionsprinzip der Power Plate basiert auf neuromuskulärer Stimulation durch Vibrationen. Hierbei wird durch die Vibration der Platte und durch die Muskeldehnung der „Tonic Vibration Reflex“ (Tonische Reflexkontraktion) aktiviert, der unwillkürliche Muskelkontraktionen zur Folge hat. Bei entsprechender Einstellung sind mehr als 2000 Muskelkontraktionen pro Minute möglich. Der Körper wird in eine künstliche Instabilität versetzt, die der Muskulatur ein ständiges „Ausgleichen“ abverlangt. Daher werden bei sehr geringem Zeitaufwand bis zu 97 % der Muskelfasern beansprucht. Auf der Power Plate wird der passive Bewegungsapparat, im Gegensatz zum herkömmlichen Krafttraining an Geräten (wo viel mit Isolationsübungen und hohem Gewicht gearbeitet wird) geschont.

Bevor du auf der Power Plate dein Workout startest, solltest du zunächst deinen Hausarzt konsultieren, falls Kontraindikationen (Vorerkrankungen am Bewegungsapparat, Herz, Kreislauf etc.) vorhanden sind. Für den Start auf der Power Plate empfiehlt sich eine Einweisung vom fachkundigen ixmal-Trainer. Dieser erklärt dir diverse Einstellungen und Übungen, damit du alle Funktionen voll ausschöpfen kannst. Die Zielgruppenspanne des Power Plate Trainings ist groß und reicht vom Senior bis zum Leistungssportler.

Die gemeinsame Erstellung eines Trainingsplans ist unabdingbar, um mit einem gewissen Konzept individuell auf die Ziele des Trainierenden eingehen zu können. Zuerst wird mit leichten Übungen begonnen, die schon aus der bisherigen Trainingspraxis bekannt sind. Hiermit wird das Körpergefühl geschult und auch Verletzungen vorgebeugt. Dann tastet man sich an komplexeren Übungen heran und kann auch mit Bällen, Bändern und Gewichten trainieren. Klassische Grundübungen sind als Workout für den Einsteiger optimal, da diese aus dem konventionellen Training meist schon bekannt sind.

Ist der Trainierende dann mit der Wirkungsweise der Platte vertraut, wird das Training durch verschiedene Übungen (Schwerpunkt Arme, Bauch, Rücken etc.) ergänzt. Dabei sind dem Sportler keine Grenzen gesetzt, denn es gibt schier unzählige Varianten des individuellen Workouts. Bereits nach den ersten Trainingseinheiten verbessern sich Körperspannung- und Haltung, die tiefliegende Muskulatur wird gekräftigt und der Bewegungsapparat zunehmend gestützt.

Wenn ihr neugierig geworden seid, das nächste ixmal ist nicht weit. Wartet nicht länger und rauf auf die Power Plate! 

 

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