Omega 3 Fettsäure und Muskulatur
Wie wir wissen, nimmt mit zunehmendem Alter die Muskelmasse eines Menschen ab. Dies geschieht, da die Muskelproteinsyntheserate sinkt. Forscher fanden in Tierversuchen heraus, dass die regelmäßige Zufuhr von Omega 3 die Muskelproteinsyntheserate wieder steigert und auch ein Rückgang des Muskelproteinabbaus wurde beobachtet. Darüber hinaus wird vielfach angenommen, dass bei jungen Sportlern, die das Ziel Muskelaufbau verfolgen, die Einnahme von Omega-3, in Form eines Nahrungsergänzungsmittels, Sinn machen kann.
Omega 3 ist eine ungesättigte Fettsäure, welche der Körper selbst nicht herstellen kann, d.h. es muss von außen zugeführt werden. Omega 3 ist in größeren Mengen vor allem in Tiefseefischen enthalten, aber auch in Lein- oder Rapsöl. Die Bioverwertbarkeit in Lein- und Rapsöl ist jedoch deutlich geringer. Pflanzliches Omega 3 muss im Körper erst noch in EPA und DHA umgewandelt werden, im Fisch liegt es bereits in dieser Form vor.
Weitere positive Effekte dieser Fettsäure sind:
- als Bestandteil jeglicher Zellmembran sorgt es für
Durchlässigkeit und Elastizität
- schützt das Gefäßsystem
- Schutz vor chronischen Entzündungen
- wirkt günstig auf Blutfettwerte
- wirkt Blutdrucksenkend
- steigert die Zellregeneration
- beugt Herzrhythmusstörungen vor
- sorgt für eine Aufrechterhaltung der normalen Gehirnfunktion
- trägt zur gesunden Gehirnentwicklung des ungeborenen Kindes
in der Schwangerschaft bei
Die empfohlene Tagesdosis beträgt etwa 1 Gramm Omega 3.
Wer nicht gerne Fisch isst, kann seinen Tagesbedarf mit einem hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel aus Fischölkonzentrat decken. Selbstverständlich wachsen nicht allein durch die Einnahme von Omega 3 die Muskeln, sondern es gehört auch der nötige Trainingsreiz dazu. Diese Kombination wird sich positiv auf das muskuloskeletale System auswirken.
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